Wer einen Rosengarten anlegen möchte, der sollte erst mit der Planung beginnen. Der Gartengestaltung mit Rosen sollte möglichst auch ein einheitliches und harmonisches Schema zugrunde liegen, das sich am besten auf dem Papier entwickeln lässt. Dabei kann der Stil sich entweder an den klassischen Rosengärten orientieren oder eine moderne Interpretation darstellen, aber auch eine naturnahe Gestaltung ist möglich. Die erste Entscheidung, die man bei der Planung der Gartengestaltung mit Rosen treffen muss, ist die Form und Anordnung der Wege und Beete. Sie können geometrisch oder eher organisch geformt werden. Der Rosengarten kann eine klare Struktur bekommen, wie es in den Schlossgärten der Renaissance und des Barock üblich war oder eher einem naturnahen Gartenstil, wie in den Englischen Landschaftsparks entsprechen.
Vor allem die Kletterrosen sind ein sehr prägendes Element bei der Gartengestaltung mit Rosen, da sie nicht nur üppig blühen, sondern auch als Sichtschutz eingesetzt werden können. Daher werden sie häufig an Sitzplätzen gepflanzt, an Laubengängen oder an einem Pavillon, den sie umranken. Die Grundstücksgrenze lässt sich ebenfalls mit Kletterrosen sehr gut gestalten. Hier ist eine Kombination mit Clematis zu empfehlen, die sich vor allem im naturnahen Rosengarten sehr gut miteinander kombinieren lassen. Bei einer naturnahen Gartengestaltung mit Rosen dürfen auch Ramblerrosen nicht fehlen, die lange und aufrecht wachsende Triebe entwickeln und so an Mauern ein besonderer Blickfang werden. Auf den Rabatten der klassischen Rosengärten erfreuen dann die zahlreichen Beet- und Kleinstrauch-Rosen die Besucher des Gartens.
Bei der Gartengestaltung mit Rosen empfiehlt es sich, die Beete nicht nur mit Rosen anzulegen, sondern sie auch mit passenden Blütenstauden und Ziergräsern zu ergänzen. Je nach der Blütenfarbe der Rose kann man hier farblich passend oder aber gegensätzlich das Beet gestalten. Typische Begleiter in Rosenbeeten sind unter anderem die Indianernessel, Feinstrahlastern, die Blauraute, Lavendel, Wolfsmilch, Storchschnabel oder Salbei. Bei der Beet- und Gartengestaltung mit Rosen haben sich auch Stauden, wie zum Beispiel Lupinen oder Funkien bewährt, die ebenfalls mit ihren Blüten erfreuen. Je nach Rosenart kann auch der Rittersporn der passende Begleiter sein. Sehr zu empfehlen ist auch die Kombination mit Gräsern, die im Herbst, wie beispielsweise Rutenhirse oder manche Sorten des Chinaschilfs, eine schöne Färbung bekommen.